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Meine Schäfchen


2006 kaufte ich eine Ziegenmutter mit 2 Jungen. 2007 ergänzte ich diese und kaufte mir 3 Jungschafe und ein Böcklein. Da ich keinen Ziegenbock in der Herde haben wollte (wegen seiner Duftnote) wurden die Ziegen geschlachtet, sodass ich nur noch Schafe hatte.
Anfänglich konnte ich sie bei einem Nachbarn in einem alten Weinhaus unterbringen. Doch als dieses zu einem Lagerhaus umgebaut wurde, war ich froh dass das direkte Nachbargrundstück erworben  und das bestehende Gerätehaus zum Schafstall umgestaltet
werden konnte. So sind sie auch durch meine Hunde bewacht und ständig in meinem Sichtfeld, wenn ich auf dem Gelände bin.
Diese vermehrten sich aber zusehends (Höchststand waren 33 Schafe) und so verkaufte oder schlachtete ich einige, sodass nur noch 3 Schafdamen und der kastrierte "Rambo" meine Wiesen weideten.
Doch 2014 wurde mir eine ganze Zackelschaf-Familie geschenkt. Zackelschafe sind eine uralte ungar. Schafrasse mit sehr imposanten, Zapfenzieher ähnlichen Hörnern und einem Fell das eher als gekräuseltes Haar bezeichnet werden müsste. Diese müssen aber auch jährlich zurück geschoren werden, da sie 30 - 40 cm lang werden können. Zackelschafe sind eine vom Aussterben bedrohte Rasse, da sie nicht mehr dem heutigen Profitdenken genügen weil langsam wachsend und werden nur noch im Osten von Ungarn in vereinzelten Herden gehalten. Andere werden höchstens noch in Zoo's oder in Privaten Gehegen gehalten, da sie eine richtige Augenweide sind.  Bei mir werden sie ein schönes Dasein geniessen dürfen, doch werde ich die Jungen wieder abschieben müssen, wegen Inzuchtgefahr. Das sind für mich immer harte Momente, besonder wenn geschlachtet wird da die Tiere mir richtig ans Herz wachsen.


Im März 2015 war es wieder soweit. In der 2. Märzwoche gab es gleich drei Jungschafe in die Herde. Dies sind die Zackelschaf-Mischlinge und bald wird auch die Zackelschafmutter noch gebären.

 

 

2020 November  Bei den Schafen gab es leider eine drastische Veränderung. Im Frühjahr 2020 schlichen sich 2 streunende Hunde ins Winter-Schafgehege unten im Dorf und rissen 6 der noch bestehenden Schafe, alle tot, auch leider meinen geliebten, vor 9 Jahren, handgezogenen „Rambo“. Somit war die Herde plötzlich nur noch auf 2 Schafe beschränkt. Auch diese waren so schwer verletzt, dass ich am selben Tag (es war der Karsamstag 2020) noch einen Tierarzt aufbieten musste, das nicht sehr einfach war. Am Nachmittag war es soweit und das eine Schaf musste unter Narkose während fast 3 Std operiert und genäht werden. Doch es haben sich beide wieder gut erholt und bleiben nun auch im Winter, zusammen mit dem Pony Herzog, oben bei uns auf dem Weinberg.