Mein ständiger Begleiter

Tiby ist mein Appenzellerhund und ständiger Begleiter. Erworben 2004 von einem Bauernhof in Allenwinden (Schweiz) aus einer lebhaften Welpenschar. Er ist mit wenigen Ausnahmen immer in meiner Nähe. Beim Fernsehen, auf dem Grundstück, bei Ausflügen zu Fuss oder mit dem Taktor, auf meinen Autofahrten in die Schweiz oder nach Deutschland oder zusammen mit meinen restlichen Tieren.
Er ist ein gut erzogener Hund und von all meinen Gästen und Bekannten sehr geschätzt und beliebt.
Zudem ist er ein sehr guter Wächter und meldet mir Tag und nacht wenn Gäste oder Handwerker bei mir vorfahren.
Ein Leben ohne Tiby auf dem Weinberg ist für mich kaum vorstellbar. Hoffe sehr dass wir noch lange ein gutes Team bleiben werden.
Auch mit dem Nächzüger "Mischka" einem ungarischem Treiberhund mit einer schweren Vergangenheit versteht er sich gut. Mit meinen Katzen auf dem Weinberg hat er sehr gute Freundschaften geschlossen und hält fremde Katzen fern vom Futtertopf. Zusammen mit den Schafen hat er keine Probleme und kann auch manchmal zum Treiben behilflich sein, was aber nun die Aufgabe von "Mischka ist.  Auch die vielen Wildtiere wie Rehe, Hirschen, Füchse oder Igeln lässt er in Ruhe.
Wenn es sein muss verteidigt er mich auch zusehends und könnte bis zum äussersten gehen wenn ich es will.

2010 schenkte mir mein holländischer Freund "Brahmi" seinen Treiberhund "Mischka" als er seine Schafherde aufgab und vermehrt im Ausland unterwegs war. "Mischka" hatte vermutlich vor "Brahmi" eine sehr schwere Jugendzeit und wurde oft misshandelt. So wurden ihm einige Zähne als Welpe ausgerissen, damit er die Schafe nicht beisst. Zudem ist er auf einem Auge blind, eventuell durch Schläge. Heute lebt "Mischka", zusammen mit "Tiby" und den übrigen Tieren bei mir auf dem Weinberg und hilft tatkräftig beim treiben meiner kleinen Schafherde und beim bewachen meines Grundstückes mit. Ein sehr lieber und unkomplizierter Hund der es verdient, gerecht behandelt zu werden.

Manchmal kommen auch streunende, meistens ausgesetzte Hunde vorbei und betteln nach Futter. Diese nehme ich auf und versuche ihre Herkunft ausfindig zu machen um sie den rechmässigen Besitzern zurück zu geben.

Doch bei 2 Junghunden ist es nicht gelungen die Herkunft ausfindig zu machen und so lies ich diese ärztlich untersuchen, impfen und chipen. Danach suchte ich für die beiden ein gutes Plätzchen.

Heute lebt der 1. ein Jagdthund ähnlicher Mischling, den ich Boby nannte bei meinem Freund "Mani" in Deutschland und ist nicht mehr wegzudenken in dieser Familie.

Den 2. ein ungarischer Treiberhundmischling konnte ich ebenfalls bei meinem Freund "Kudi" im Restaurant Alpina in Pigniu GR. Schweiz platzieren.

http://www.alpina-restaurant-pigniu.ch

Dort nervt das lebhafte Tier, genannt "Asta" sein neues Herrchen das ihn sehr lieb gewonnen hat.

Seit Mai 2013 ergänzt die junge Border-Colly/ Appenzeller Hündin, ebenfalls "Asta" benannt, meine Hundeschar.

Während  Tiby und Mischka, beides Rüden, sich nicht sonderlich mögen, tollt "Asta" gerne mit beiden herum. Doch sie lehrte mich auch, dass Junghunde nicht nur kuschelige und niedliche Tiere sein können! Ich denke sie hat alle "Tenager-Laster" die ein Junghund nur haben kann, was ich mit "Tiby" nie erfahren musste. Waren es anfänglich meine Schuhe die ich täglich auf dem Gelände suchen musste und hoffen konnte dass sie noch ganz waren, wurde auch der neue TV-Stuhl, diverse Schaffelle und Sitzkissen, neben vielen anderen Gegenständen Opfer ihrer Spielutensilien. Zudem ist sie kaum im Gehege zu halten ohne dass sie angekettet wird. Als sie noch kleiner war, fand sie immer irgend ein Schlupfloch um durch den Zaun zu kommen. Als sie aber grösser wurde und die Schlupflöcher zu klein wurden, überraschte sie mich mit ihrer brutalen Sprungkraft und sprang einfach über die neu erstellte  1.2 m hohe Zauntüre zum Nachbargrundsstück. Ich dachte es ihr zu vermiesen mit einer Türerhöhung um 40 cm? Doch nun klettert sie einfach über die Türe oder den Zaun, sobald ich das Grundstück verlasse und eigentlich die Hunde nicht dabei haben möchte. Bin ich zu Fuss unterwegs vergeht keine Minute und sie schleicht mir schon auf Schritt und Tritt nach. Dafür entwickelt sie sich zu einer sehr guten Schaftreiberin und hilft mir immer die Schafe von einer Weide zur anderen zu treiben.

Zudem ist sie "kleptomanisch" veranlagt. Die Küche darf nicht unbeaufsichtigt gelassen werden, wenn Fleisch oder Kuchen auf der Anrichte stehen. Denn so sind schon ganze Schweinecarrés und Apfelwähen in ihrem Magen verschwunden. Hoffe sehr dass sie sich bald  zu einer wohlerzogenen Hündin mausern wird. Doch da werde ich noch einige ernsthafte Wörtchen mit ihr reden müssen.

20. Juli 2014

Wurde ein sehr schwerer Tag für mich. Tiby wurde in der Nacht vom 19. Juli (sein 10. Geburtstag) auf den 20. Juli von eine Nachtraudi vor meinem Haus zu Tode gefahren. Tiby's Verlust war der schwerste Tag für mich. Ich begrub ihn auf dem Gelände und versah die Stelle mit einem würdigen Denkmal an Tiby.

Er fehlt mir sehr als ständiger treuer Begleiter, aber auch als sehr guter Wächter auf dem Gelände und im Haus. Asta und Mischka werden die sehr guten Eigenschaften von  Tiby wohl nie ersetzen können.



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